Das erste Highlight auf der Reise, Saskatoon

Created: March 28, 2020

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Nach einer turbulenten ersten Nacht, wenig Schlaf und einer gedrückten Stimmung, machten wir uns auf Richtung Saskatoon. Die Stadt ist die bevölkerungsreichste, ich glaube um die 250.000 Einwohner, in Saskatchewan und somit vor der eigentlichen Hauptstadt Regina. Insgesamt gibt es hier acht Brücken welche die Stadt über den Saskatchewan River verbinden. Und dank dieser acht Brücken, wird Saskatoon auch unter anderem das Paris der Prärie genannt. Meines Erachtens mit etwas weniger Glanz und weniger Franzosen aber lassen wir ihnen diesen Titel.


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Es war aufregend eine Stadt erkunden zu können, doch mit im Schlepptau war noch das Gewitter, welches schon den ersten Tag ins Wasser hat fallen lassen. Dieses war auch der Grund, weshalb eine erneute Nacht Camping keine Option war. Dabei stand dies eigentlich immer noch als erste Wahl auf dem Plan, da die Reise budgettechnisch noch so Einiges in sich hatte. Um ehrlich zu sein, war ich aber auch nicht traurig darüber, nicht in einem Zelt schlafen zu müssen. Die Fahrt von Prince Albert nach Saskatoon war ruhig. Allerdings war auf der 1 1/2 stündigen Strecke schon mehr Betrieb als zuvor. Das lag wohl daran, dass wir nun näher an der Zivilisation dran waren. Wir fuhren gegen 18 Uhr in Saskatoon ein und wie erwähnt war Camping keine Option. Die Frage war nun, was dann? Wir hatten noch keine Unterkunft als Alternative und es war schon gegen Abend. Doch schon vor Beginn der Reise hatten wir uns nach Möglichkeiten umgeschaut, falls Camping nicht möglich sein sollten. Hierfür gab es zwei Optionen:


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Auf der Suche nach einer Unterkunft 

Priceline: Hier handelt es sich um eine Webseite, welche Hotelzimmer findet, die man zu einem günstigeren Preis buchen kann, als auf herkömmlichen Websites. Das Prinzip dahinter ist recht simpel. Man sucht sich ein Stadtgebiet aus, in dem man gerne ein Hotel hätte, gibt eine Sterneanzahl an für die Mindestbewertung und einen Preis, den man bereits ist für ein Zimmer zu zahlen. Priceline sucht dann in dem angegeben Gebiet für den angegebenen Betrag Hotelzimmer. Vorteil ist, man kann vier Sterne Hotels gebucht bekommen, für den Preis von einem zwei Sterne Motel. Das hat den Grund, dass die Hotels so dennoch ihre Kapazität nutzen.

 

Um das kurz zu erklären. Priceline ist eine Webseite, bei welcher man Hotelzimmer zu einem recht günstigen Preis ergattern kann. Der Haken, es ist quasi ein blind Booking. Man weiß also zuvor nicht, welches Hotel man bekommt. Die Vorgehensweise ist jedoch ganz einfach.

 

  • Ihr geht auf die Homepage von Priceline und wählt die Stadt aus, in der ihr ein Zimmer benötigt. Hier zeigt es euch die regulären Preise an. Dann wählt ihr die Rubrik "name your own price". Hier könnt ihr euer eigenes Gebot abgeben.


  • Nun müsst ihr euch für einen Stadtteil entscheiden, in welchem das Hotelzimmer gesucht werden soll. Je näher zum Zentrum, desto tendenziell teurer das Zimmer. Macht euch vorher am besten etwas schlau darüber, wie weit manche Dinge von dem jeweiligen Stadtteil entfernt sind, welche ihr definitiv sehen wollt.


  • Weiter gehts mit der Sternenauswahl des Hotels. Es sind nicht immer alle Sternenkategorien verfügbar. Das liegt an der jeweiligen Region, in der ihr sucht und den dort vorhandenen Hotels.


  • Als Nächstes müsst ihr den Preis angeben, den ihr bereit seid zu zahlen. Sollte dieser unter einer gewissen Grenze liegen, bei der das System eine geringe Chance für eine Zimmerverfügbarkeit berechnet, müsst ihr diesen gegebenenfalls etwas erhöhen. Hier könnt ihr mit dem Preis etwas spielen und die Minimumgrenze austesten.


  • Als Abschluss muss man seine Kreditkarteninformation angeben. Wichtig hierbei, sollte Priceline ein Zimmer für die eingegebenen Kriterien finden, wird dieses sofort gebucht. Das heißt, die Kreditkarte wird auch sofort belastet und ihr habt keine Stornierungsmöglichkeiten mehr! Dies ist quasi der Haken an der Geschichte, aber wenn man Priceline nutzt, sollte man sich dem bewusst sein.


  • Ebenfalls wichtig zu wissen, man kann nicht beliebig oft Gebote abgeben, um quasi zu testen, was die beste Option oder der billigste Deal ist. Habt ihr ein Gebot für eine Sternenkategorie für einen Stadtteil abgegeben und nichts gefunden, dann ist diese für 24 Stunden für euch geblockt. In diesem Fall lohnt es sich, in Gruppen unterwegs zu sein, um dies etwas zu umgehen.

 

Die andere Option war Airbnb. Ich hatte damals recht wenig Bezug zu Airbnb und hatte es zuvor auch noch nie benutzt. Allerdings schon ein paar Mal davon gehört und daher eine gute Option, sollte man keine Übernachtungsmöglichkeit haben. Das Prinzip ist auch hier recht simpel. Sollte jemand in seiner Wohnung oder seinem Haus ein Zimmer frei haben, kann man sich dort als Gastgeber registrieren und dies an Reisende vermieten. Es gibt auch die Möglichkeit ganze Häuser zu mieten. Man kann so recht leicht an Unterkünfte in zentraler Lage kommen und darüber hinaus noch Kontakt mit Einheimischen knüpfen. Für diejenigen die daran kein Interesse haben, es gibt auch die Möglichkeit alleinstehende Wohnung zu mieten. So fühlt man sich wie in seinen eigenen vier Wänden.

 

Das erste Problem der Suche war, mit den normalen mobilen Daten kann dies sehr schnell, sehr nervig werden. Vor allem, wenn man damit nicht ewig verbringen möchte. Somit haben wir uns für solche Situationen meist bei einem Tim Hortons oder McDonalds einquartiert. Beziehungsweise haben wir einen Kaffee gekauft und deren Wifi genutzt. Das war über die ganze Reise hinweg der Standard, wenn wir auf der Suche nach einer stabilen Internetverbindung waren und wenn man etwas in Kanada an jeder Ecke findet, dann ist es ein Tim Hortons.

 

Mit Priceline hatten wir in dieser Situation leider kein Glück und es musste auf Airbnb ausgewichen werden. Auch das gestaltete sich zu Beginn schwieriger als gedacht. Jedoch ist Saskatoon auch keine Metropole, von daher irgendwo auch verständlich. Wir wollten zwei Tage in Saskatoon bleiben und haben ein paar Gastgeber angeschrieben. Und siehe da, nach etwas Zeit hatten wir eine Unterkunft. Das hieß, nach der Nacht im Auto und einem Tag Nationalpark endlich eine Dusche in Aussicht! Das Einzige, was in diesem Moment mein Verlangen war. Leider hatten wir uns etwas zu früh gefreut, gab es bei der Buchung leider einen kleinen Zahlendreher. Wir sind freitags in Saskatoon angekommen und hatten nun eine Unterkunft von Samstag auf Sonntag und Sonntag auf Montag gebucht. Road Trip, shit happens! Also erneut ran ans Handy und weitergesucht. Nach kurzer Zeit hatten wir dann auch für Freitagnacht noch eine Unterkunft!

 

Das erste Mal Airbnb, natürlich irgendwo aufregend. Man weiß nicht, was einen erwartet, wenn man bei jemand Fremden in der Wohnung haust. Da wir den Tag darauf eine neue Unterkunft hatten, war uns die Lage für Freitagnacht nicht so wichtig. So hatten wir ein Zimmer etwas außerhalb des Stadtkerns. Das Zimmer, beziehungsweise die Unterkunft war jedoch hervorragend! Mehr als ich mir von Airbnb zuvor erhofft hatte. Die Wohnung war in einem Apartmenthaus Neubau. Groß, sauber, modern. Das Zimmer hat unseren Ansprüchen mehr als genügt. Großes Bett, genügend Platz, ruhig und wir hatten ein eigenes Badezimmer! Luxus pur. Zudem hatte die Gastgeberin für die Gäste einige Utensilien bereitgestellt, die man mitnehmen konnte. Unter anderem Reisezahnbürsten, Einwegrasierer, Shampoo, Wasserflaschen usw. Für Airbnb war diese Gastgeberin definitiv ein Glücksgriff, denn nach dieser Erfahrung war Airbnb für uns die erste Anlaufstelle, wenn wir uns um Unterkünfte gekümmert haben. Die zweite Nacht des Road Trips war also mehr als erholsam!

 

Die zweite Unterkunft war im Stadtbezirk Riversdale, recht nahe zum Central Business District. Dennoch wie ein ruhiger Vorort. Das coole war, wir hatten die komplette obere Etage für uns allein, allerdings geteiltes Bad und natürlich Küche. War jedoch kein Problem, da wir die meiste Zeit nicht zu Hause verbringen wollten. In dem Haus lebt eigentlich eine Familie und die Vermietung des Zimmers wurde auch über eine Frau abgewickelt. Soweit ich mich erinnern kann, war sie Südamerikanerin und zu dem Zeitpunkt mit ihrer Tochter verreist, somit war nur ihr Ehemann zu Hause. Und zu meiner Überraschung sprach dieser auch noch Deutsch. Etwas Heimat inmitten von Kanada. Lustige Geschichte, Deutsch lernte er während eines eineinhalbjährigen Aufenthaltes in Deutschland, um Priester zu werden. Das fand ich interessant, da ich bis jetzt noch niemand kannte, der solch einen Berufsweg eingeschlagen hatte. Geschweige denn für so etwas extra nach Deutschland gezogen ist. Lustiger daran fand ich jedoch, dass er zugegeben hatte, dass der Grund seines Abbruchs das weibliche Geschlecht war. Wie man sieht, kann man also auch bei einem Airbnb-Aufenthalt, die ein oder andere interessante Geschichte erfahren.

 

Doch jetzt zu dem eigentlichen Grund dieser Story, Saskatoon! Während wir hier zu Besuch waren, war die Stadt in hellem Aufruhr. Wir kamen glücklicherweise zur richtigen Zeit, denn es war das Saskatoon Jazz Festival im Gange. 1987 zum ersten Mal veranstaltet ist es das zweitgrößte Festival dieser Art im westlichen Kanada. Zu meiner Überraschung war unter den Künstlern, die hier aufgetreten sind, auch Big Boi von Outkast. Ansonsten ist die Stadt, wie schon erwähnt, mit ihrer Einwohnzahl eher überschaubar. Verleiht ihr aber auch ein gewissen Flair, zwischen Großstadt und Gemeinde. Allen in allem fand ich das Ganze angenehm. Was Saskatoon meiner Meinung nach jedoch ausgezeichnet hat, waren die Menschen vor Ort. Da wir auf Erkundungstour waren, waren wir natürlich viel zu Fuß unterwegs. Kleiner Tipp, wenn ihr in einer neuen Stadt seid oder auch sonst gern viele Eindrücke von einem Ort gewinnen wollt, dann geht zu Fuß los. So entdeckt man Orte oder Stellen, die recht wenige Touristen jemals entdecken würden. Sei es coole Cafés, Restaurants oder Parks. Wir sind Glück im Unglück, auf dem Rückweg von einem Antiquitätenladen, in ein erneutes Unwetter geraten, was uns daran hinderte zu Fuß weiter zu gehen. Allerdings führte das dazu, dass wir einen haltenden Bus erwischt haben und somit der zweite Tag nahezu unvergesslich wurde.



 

In Nordamerika zahlt man so gut wie alles per Kreditkarte oder gegebenenfalls per Bankkarte. Weshalb ich nur spärlich Bargeld bei mir hatte. Allerdings kann man die Busfahrt auch im Jahre 2016 noch nicht mit Karte bezahlen, weshalb es hier definitiv angebracht gewesen wäre, etwas in der Tasche zu haben. Genaugenommen hatten wir 2,50 kanadische Dollar dabei, was in Summe zu wenig war, um zwei Tickets zu kaufen. Die Busfahrerin war jedoch mehr als entgegenkommen und ließ uns für 2,50$ mitfahren. Wir kamen ins Gespräch und natürlich haben wir erwähnt, dass wir auf einem Road Trip sind und erst seit vorigem Tag in Saskatoon. Daher hatten wir auch keinen Plan, wo wir aussteigen sollten oder was es nun für uns zu sehen gab bei dem schlechten Wetter. Wir hatten zwar Anhaltspunkte, jedoch waren diese auf der anderen Seite der Stadt. Netterweise hatte die junge Frau uns empfohlen, bis zur Endstation mitzufahren und uns von dort aus weiterzuhelfen. Weiterzuhelfen interpretierte ich als deutscher vielleicht etwas anders als die eher weltoffenen Kanadier. Wir kamen zur Endstation und ich wartete auf Anweisungen einer Einheimischen, wie sich Touristen nun aufmachen können, um ihr Ziel zu erreichen. Unter Weiterhelfen verstand die gute Frau jedoch uns mit ihrem Auto zu unserem Ziel zu fahren. Ich war etwas überrascht, doch als sie mit ihrem Dodge Charger vorgefahren ist und uns mit einem kurzen "los gehts" aufgefordert hat einzusteigen, ging es auch schon los.


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Die Fahrt war eines meiner Highlights des Trips. Unsere Privatchauffeurin holte sich von uns noch kurz die Erlaubnis ab, zur Bank zu gehen. Was meiner Meinung nach total ok war, immerhin fuhr sie uns in ihrem Auto durch die Stadt. Wir hielten etwas Small Talk, was wir im sonstigen Leben so machen, wo wir herkommen. Dabei fiel das Gespräch irgendwann auf Zigaretten, da diese mit parfümiertem Filter (dieser ändert den Geschmack von Zigaretten in jede beliebige Richtung - ziemlich gefährlich vor allem hinsichtlich Abhängigkeit) in der Provinz Alberta verboten wurden, in Saskatchewan jedoch immer noch verkauft werden dürfen. Wir legten einen kurzen Stopp bei einer Tankstelle ein, da unserer Fahrerin sich selbst noch kurz Zigaretten kaufen musste. Und um auf die parfümierten Zigaretten zurückzukommen, es stimmte. Diese wurden in Saskatchewan immer noch zum Verkauf angeboten, was wir am eigenen Leib erfahren durften. Als sie zurück ins Auto kam, hatte sie zwei dieser Zigaretten in der Hand und präsentierte sie uns. Mir stellte sich nun die Frage, hatte sie diese Zigaretten nun extra gekauft, um uns zu beweisen, dass diese wirklich noch zum Verkauf stehen oder da sie diese auch persönlich raucht. Lange musste ich darüber nicht nachdenken, da sie die beiden für uns gekauft hatte und sie uns schnurstracks angeboten hat. Vorbildlicherweise haben wir als Nichtraucher abgelehnt, was sie allerdings mit einem "dann könnt ihr sie ja verschenken" abgetan hat.

 

Um das Ganze jetzt jedoch noch einmal klarzustellen. Diese junge Frau, die vor 15 Minuten noch unserer Busfahrerin war, kaufte jetzt nach einem kleine Small Talk Zigaretten für uns, die wir verschenken durften. Ich habe ja schon öfters gehört, dass Kanadier gastfreundlich sind. Doch das hat meine Erwartungen übertroffen. Die Fahrt ging weiter mit einer Unterhaltung, was man in Saskatoon alles unternehmen kann und was für Schwierigkeiten wir hatten, eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Dachte ich zuerst, die ganze Sache wäre nicht zu toppen, hat sie uns daraufhin auch noch ein Bett in ihrer WG angeboten, falls wir immer noch nichts gefunden hätten. Das war schon sehr verwunderlich, wie offenherzig wir hier behandelt wurden. Jedenfalls kamen wir an eine kostenlose Stadtrundfahrt, bei der wir noch einige Restaurants gezeigt bekamen. Nach dem enttäuschenden ersten Tag im Prince-Albert-Nationalpark, hat sich der Trip innerhalb von kurzer Zeit um 180° gedreht. Es war überwältigend, so viel Freundlichkeit zu erleben und das hat die Stimmung natürlich um einiges gehoben.


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Saskatoon hat ansonsten eine schöne Parklandschaft entlang des Saskatchewan Rivers. Wir sind zudem noch auf den stattfindenden Farmer Markt gegangen. Ich liebe solche Märkte. Hier findet man immer Angebote von lokalen Geschäften und es gibt immer gutes Essen. Aber auch Kultur sollte nicht zu kurz kommen. In Saskatoon gibt es eines der vier Western Development Museen. Das hier ansässige Museum befasst sich mit dem ökonomischen Aufschwung und der Entwicklung des Agrarsektors in Saskatchewan befasst. Vielleicht nicht jedermanns Interessensgebiet aber, wenn man sich mit dem Land, Kultur und Historie etwas näher auseinandersetzen möchte, dann bietet sich ein Besuch definitiv an. Man bekommt hier auch einen sehr guten Überblick über die Entstehung Kanadas, deren Unterstützung während des Zweiten Weltkrieges, der Zeit der großen Depression und vielem mehr. Die Mitarbeiter vor Ort waren zudem super nett. Ein etwas älterer Herr nahm sich die Zeit und plauderte alle Informationen aus, die er über die dort ausgestellten Fahrzeuge hatte. Der Legende nach gehörte eines der dort ausgestellten Autos dem berühmten Al Capone, der sich, wie man sich erzählt während der damaligen Prohibition nach Mosse Jaw abgesetzt hatte.


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Etwas außerhalb von Saskatoon haben wir noch den First Nation Heritage Park Wanuskewin besucht. Hier wird die Geschichte der "First Nation" in Saskatchewan erzählt. Aufgepasst, wenn man von First Nation spricht, dann nimmt man die Meltis und die Inuit davon aus. Dann spricht man, soweit ich mich erinnern kann, von First People. Der Park an sich bietet tolle Wanderstrecken, bei denen man die Geschichte etwas näher kennenlernen kann. Hier gibt es auch die Möglichkeit einen damaligen Buffalo Jump zu sehen. So ein Jump wurde früher dazu genutzt Büffel zu jagen und zu erlegen. Sehr interessant so etwas Mal zu Gesicht zu bekommen.


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Rückblickend war Saskatoon für mich definitiv eine Reise wert. Ich hatte keinen Schimmer, was mich hier warten würde doch der Mix aus ruhigem Stadt leben, gepaart mit viel Grün und einem aktiven Nachtleben dank Universität, hat ein positives Bild hinterlassen. Auch hier hat das Wetter nicht mitgespielt, doch das Drumherum hat dies definitiv entschädigt. Die Lust auf den weiteren Road Trip ist somit wieder gestiegen, hätte ich auch nichts dagegen einzuwenden gehabt, wenn wir noch ein paar Tage länger in Saskatoon geblieben wären. Aber, wie schon öfters hieß es auch hier "the trip must go on!" Deshalb ging es für uns weiter zum, seit dem Western Development Museum berühmten, Moose Jaw.