Backpacking Trip durch Mexiko

Created: May 06, 2020

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Unser erstes Land auf einer langen Weltreise ist Mexiko. Wir waren 4 Wochen lang auf der Yucatan Halbinsel (östlicher Teil von Mexiko) unterwegs.

Deutsche Staatsbürger können mit der Touristenkarte 180 Tage ohne Visum in Mexiko bleiben. Diese Karte bekommt man bei Einreise, muss sie immer mit sich führen und bei Ausreise gibt man sie wieder ab.

Wir haben hier immer unseren Pass, die Touristenkarte und das Flugticket für die Einreise mit uns geführt. Laut Gesetz ist das vorgeschrieben.


Alle wichtigen Informationen zu unserem Trip erfahrt ihr hier:


Transportmittel;

Wir sind mit den sogenannten Colectivos oder ADO Bussen von A nach B gefahren. Beides war sehr preiswert.

Colectivos sind kleine, alte, heruntergekommene Busse mit denen die Locals durch Städte und in andere Städte fahren. Eine Fahrt von Cancún nach Playa del Carmen kostet zum Beispiel (Stand 2020) ungefähr 2-3 EUR pro Person.

ADO ist eine größere Firma die Standorte in ganz Mexiko hat und sämtliche Städte ansteuert. Es sind große, neue Reisebusse die wir auch aus Deutschland gut kennen.


Route:

Cancún - Playa del Carmen - Tulum - Valladolid - Mérida - Campeche - Mérida - Bacalar - Chetumal


Wir waren fast immer 3-4 Nächte an einem Ort, außer in Cancún und Chetumal, da diese Stopps nur zur Ein- bzw. Ausreise geplant waren.

Überall gibt es unzählige Hostels, Hotels, Airbnbs oder Campingplätze.


Unterkünfte:

Cancún: Mezcal Hostel, Ladies Dorm

Playa del Carmen: Itaka Glamping Zelt

Tulum: Playa Roca Camping

Valladolid: Xkopek Campingplatz

Mérida: El Mayab Hostel & Guaya Hostel

Campeche: Apartemento Colonial Campeche via booking.com

Bacalar: Campingplatz Jardin de Venus


Alle Unterkünfte können wir empfehlen.

Wobei wir Playa del Carmen generell als Ort und Stopp nicht empfehlen würden. Wir haben uns unsicher gefühlt und der Ort hat uns nicht sehr gut gefallen.


Apps & Buchungen:

Wir nutzen booking.com oder Hostelworld für Unterkünfte und iOverlander oder WikiCamps für Campingplätze.

Wir versuchen auch immer Bewertungen zu schreiben um anderen Travellern mitzuteilen wie wir den Aufenthalt fanden.


Verpflegung:

Wir haben meistens selbst gekocht und unsere Unterkünfte auch danach ausgewählt das eine Küche oder etwas zum kochen zur Verfügung steht.

Auf Empfehlung der Hosts oder wenn es die Zeit nicht anders hergegeben hat, sind wir ca. 1x durchschnittlich pro Woche in ein Restaurant gegangen. Natürlich auch um die Küche Mexikos kennen zu lernen.


Fazit:

Mexiko ist ein tolles Land mit schöner Natur. Für uns ist es aber nicht das schönste Land unserer Reise gewesen. Allerdings haben wir aus Zeitgründen den westlichen Teil Mexikos (Chiapas, Oaxaca, Mexiko-Stadt) weggelassen, dieser Teil soll eine ganz andere Atmosphäre haben als die Yucatan Halbinsel.

Die Unterkünfte und viele Restaurants konnten ziemlich gut englisch. In Supermärkten, an Streetfood Ständen sowie bei Touren oder einfach in den Städten haben uns die wenigen Spanisch Kenntnisse oft geholfen. Wir möchten für den nächsten Trip dorthin mehr spanisch können, um die Kultur besser aufnehmen zu können sowie den Locals näher zu kommen. Das ist uns durch die Sprachbarriere sehr schwer gefallen.

Sehenswürdigkeiten hat Mexiko mehr als genug. Leider kann man in Yucatan auf wenige Ruinen selbst klettern, was die ganze Sache viel spannender macht. Je westlicher man kommt, desto mehr darf man auf die Ruinen, und auch in den Ländern Belize und Guatemala kann man oft auf Ruinen klettern. Wir empfehlen lieber weniger Ruinen in Mexiko besichtigen, dafür Tikal in Guatemala und Lamanai in Belize besichtigen.


Der für uns schönste Ort in Mexiko war ganz klar Bacalar. Warum? Weil der kleine Ort sehr viel Charme hat und die Lagune ein absoluter Traum ist. Allerdings hatten wir auf dem Zeltplatz auch einen eigenen Zugang zur Lagune und konnten somit den ganzen Tag am Wasser verbringen und schwimmen gehen. Es war einfach wie Urlaub ohne viele Touristen und dort haben wir einige Locals und viele Reisende kennen gelernt.